Aktuelles

Neu: Präsentation "Reisen bei Lungenerkrankungen"

Was sollten Patienten, die an Atemwegserkrankungen leiden, bei der Planung einer Reise beachten? Ist eine Reise uneingeschränkt möglich? Was sollte bei Flugreisen bedacht werden? 

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Wenn die Luft nicht mehr zum Atmen reicht ....

Neue Informationen zu Asthma bronchiale, Lungentumoren, Tuberkulose und Sauerstoff-Therapie

Veranstaltung für Patienten sowie betroffene und interessierte Bürger: 12. Oktober, 17 bis 19 Uhr, Seminargebäude der Asklepios Fachkliniken München-Gauting
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Andrea Koch

weitere Informationen:

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Neues Themenheft Luft und Lunge

Im September lag eine neue Ausgabe des Themenheftes „Luft und Lunge“ der Zeitung ‚Die Welt‘ und ‚Welt kompakt‘ bei.  Alle Artikel zu Erkrankungen der Lunge und der  Atemwege stehen auch online zur Verfügung. 

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Atemübungen schützen ältere Patienten vor gefährlichen Lungenentzündungen

Berlin – Lungenentzündungen gehören zu den häufigsten Komplikationen bei älteren Krankenhauspatienten ab 60 Jahren: Bei schwerem Verlauf stirbt etwa jeder zehnte an den Folgen der sogenannten Pneumonie. Hohes Alter, Mangelernährung und Bettlägerigkeit erhöhen das Risiko für eine Infektion der Atemwege um ein Vielfaches. Wird die Lungenentzündung zu spät erkannt, schwebt der Patient in Lebensgefahr. Zum internationalen Tag der älteren Menschen 2017 erklären Experten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), wie Angehörige ihren älteren Verwandten dabei helfen können, während des Krankenhausaufenthalts eine Lungenentzündung zu vermeiden.

Lange Bettlägerigkeit – etwa nach einem Sturz oder einer Operation – kann bei Senioren eine Lungenentzündung begünstigen. Im Liegen atmen die Betroffenen flacher als in aufrechter Position. Zudem haben sie Schwierigkeiten beim Abhusten, sodass die tieferen Bereiche der Lunge nicht ausreichend „durchlüftet“ werden und sich Schleim in den Bronchien ansammelt. Ist das Immunsystem zusätzlich durch das Alter oder eine Mangelernährung geschwächt, nisten sich schnell Bakterien auf diesem Nährboden ein. Auch wenn Senioren sich beim Essen oder Trinken verschlucken, können Fremdkörper in die Lunge gelangen und dort eine Entzündung auslösen.

„Gerade bei Senioren verläuft die Pneumonie oft ohne typische Anzeichen wie Fieber, Husten oder eitrigen Auswurf“, erklärt Dr. med. Sven Stieglitz, Sprecher der Gruppe „Pneumologische Altersmedizin“ der DGP. Die Lungenentzündung sei dann nur schwer von einer harmloseren Bronchitis zu unterscheiden. Deshalb sei es wichtig, dass Menschen sich ab dem 60. Lebensjahr gegen Pneumokokken impfen lassen. Die Impfung schützt vor einem schweren Verlauf der Lungenentzündung – vorausgesetzt, der Schutz wird etwa alle sieben Jahre aufgefrischt. „Lungenentzündungen im Krankenhaus sind eine schwere, aber vermeidbare Komplikation“, sagt DGP-Experte Stieglitz. „Pfleger und Angehörige können während des Krankenhausaufenthalts vieles tun, um das Risiko zu verringern.“ Die folgenden fünf Maßnahmen empfehlen Experten besonders:

  • Nach der Operation sollte der Patient möglichst schnell wieder in Bewegung kommen. Angehörige können beim Umlagern, Aufsetzen oder Aufstehen helfen, sofern der Patient dazu in der Lage ist.
  • Im Alter leiden viele Menschen auch an Schluckstörungen. Patienten sollten beim Essen und Trinken aufrecht sitzen, damit ihnen das Schlucken leichter fällt.
  • Gründliche Mundhygiene verhindert, dass sich Bakterien im Hals- und Rachenbereich ansammeln.
  • Die Fenster des Krankenzimmers sollten regelmäßig zum Lüften geöffnet werden.
  • Regelmäßige Atemübungen helfen, die Atemmuskulatur wieder aufzubauen und die Lunge zu belüften. Die regelmäßige Anwendung von Atemtherapiegeräten öffnet die Bronchien und lockert den zähen Schleim. Alternativ kann der Patient einen Luftballon aufpusten oder Wattebäuschchen durch einen Strohhalm blasen.

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Umsetzung von Patientenschulung in der Praxis

Ein modernes Asthma- bzw. COPD-Management beinhaltet nicht nur eine adäquate medikamentöse Therapie, sondern auch die Einbeziehung des Patienten in die Behandlung seiner Erkrankung. Daher wird die Patientenschulung nicht nur von nationalen und internationalen Expertengremien als unverzichtbarer Bestandteil der Therapie gesehen, sondern sie wird vermehrt auch von den Patienten selbst gefordert.

Wir möchten Arztpraxen bei der Umsetzung der Schulung unterstützen.

 

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Aktualisiert: Behandlung des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC)

Die personalisierte Medizin brachte in den letzten Jahren einen großen Fortschritt in der Behandlung von bösartigen Tumoren, so auch in der Behandlung von Lungenkrebs. Personalisierte Medizin bedeutet, dass jeder Patient eine möglichst zielgenaue, individuell angepasste Behandlung seiner Erkrankung erhält. Dabei müssen zahlreiche Faktoren berücksichtig werden:

  • Ausbreitung des Tumors
  • Alter, Geschlecht, Begleiterkrankungen des Patienten und auch seine Wünsche und Vorstellungen
  • Art des Tumors und molekularbiologische Merkmale, genetische Veränderungen des Tumorgewebes
  • Vorbehandlung des Tumorleidens

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ErzieherInnen dürfen Asthma-Sprays verabreichen

Eltern, deren Kinder an Asthma leiden, haben Sorge, dass die Kinder Atmenot-Anfälle in der Kindertagesstätte oder Schule bekommen und ihnen niemand bei der Anwendung des Asthma-Sprays hilft. ErzieherInnen sind zwar nicht dazu verpflichtet, Medikamente zu verabreichen, aber sie dürfen es rechtlich. 

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GSK Forschungsstipendium 2017

Das GSK-Forschungsstipendium für klinische Pneumologie wurde am 25. Juni 2017 im Rahmen des Bad Reichenhaller Kolleoqiums an  Dr. Isabell Baumann, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin  Lübeck für das Projekt „Evaluation von Lipoxinen und Resolvinen als neue Biomarker für die Entwicklung eines Asthma bronchiale" verliehen.

Das Foto zeigt Prof. Dr. Criée (Vorsitzender der Atemwegsliga), Prof. Dr. Worth (stellv. Vorsitzender der Atemwegsliga, Frau Dr. Isabell Baumann und Dr. Markus Müller (GSK) bei der Übergabe des Stipendiums.

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Ausschreibung 2017 Christiane Herzog Forschungsförderpreis

Die Christiane Herzog-Stiftung schreibt in Kooperation mit dem Mukoviszidose e. V. zum neunten Mal den
Christiane Herzog Forschungsförderpreis für wissenschaftliche Nachwuchsförderung aus.
Der Preis ist mit 50.000 € dotiert und wird jährlich ausgelobt.

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Geschrieben von Redaktion | Zuletzt bearbeitet am 20.03.2017 14:12