Aktuelles

S2k - Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma

Unter Federführung  der Deutschen Atemwegsliga und Deutschen Gesellschaft für Pneumologie wurde die Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma überarbeitet. Die AWMF hat die Neufassung in das AWMF-Leitlinienregister aufgenommen und veröffentlicht.
Sie finden die Leitlinie unter
http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/020-009.html

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Neues Video: Atemtherapie mit dem RC Cornet Plus

Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD oder Mukoviszidose leiden oft an festsitzendem Bronchialschleim, der zu Husten und Atemnot führt. Primäres Ziel der Atemphysiotherapie ist die bestmögliche Wiederherstellung einer möglichst uneingeschränkten Atmung, u. a. durch die Befreiung von zähem, durch die Krankheit verändertem Schleim.

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Neu ausgeschrieben: GlaxoSmithKline-Forschungsstipendium für klinische Pneumologie

Bis zum 1. März 2018 haben junge Wissenschaftler erneut die Chance, sich um das mit 10.000 EURO ausgestattete und von GlaxoSmithKline, München, gestiftete Forschungsstipendium für klinische Pneumologie zu bewerben. Mit diesem Stipendium möchte GlaxoSmithKline zusammen mit der Deutschen Atemwegsliga e.V.
den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Pneumologie fördern.

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Neu: Präsentation "Reisen bei Lungenerkrankungen"

Was sollten Patienten, die an Atemwegserkrankungen leiden, bei der Planung einer Reise beachten? Ist eine Reise uneingeschränkt möglich? Was sollte bei Flugreisen bedacht werden? 

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Wenn die Luft nicht mehr zum Atmen reicht ....

Neue Informationen zu Asthma bronchiale, Lungentumoren, Tuberkulose und Sauerstoff-Therapie

Veranstaltung für Patienten sowie betroffene und interessierte Bürger: 12. Oktober, 17 bis 19 Uhr, Seminargebäude der Asklepios Fachkliniken München-Gauting
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Andrea Koch

weitere Informationen:

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Neues Themenheft Luft und Lunge

Im September lag eine neue Ausgabe des Themenheftes „Luft und Lunge“ der Zeitung ‚Die Welt‘ und ‚Welt kompakt‘ bei.  Alle Artikel zu Erkrankungen der Lunge und der  Atemwege stehen auch online zur Verfügung. 

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Atemübungen schützen ältere Patienten vor gefährlichen Lungenentzündungen

Berlin – Lungenentzündungen gehören zu den häufigsten Komplikationen bei älteren Krankenhauspatienten ab 60 Jahren: Bei schwerem Verlauf stirbt etwa jeder zehnte an den Folgen der sogenannten Pneumonie. Hohes Alter, Mangelernährung und Bettlägerigkeit erhöhen das Risiko für eine Infektion der Atemwege um ein Vielfaches. Wird die Lungenentzündung zu spät erkannt, schwebt der Patient in Lebensgefahr. Zum internationalen Tag der älteren Menschen 2017 erklären Experten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), wie Angehörige ihren älteren Verwandten dabei helfen können, während des Krankenhausaufenthalts eine Lungenentzündung zu vermeiden.

Lange Bettlägerigkeit – etwa nach einem Sturz oder einer Operation – kann bei Senioren eine Lungenentzündung begünstigen. Im Liegen atmen die Betroffenen flacher als in aufrechter Position. Zudem haben sie Schwierigkeiten beim Abhusten, sodass die tieferen Bereiche der Lunge nicht ausreichend „durchlüftet“ werden und sich Schleim in den Bronchien ansammelt. Ist das Immunsystem zusätzlich durch das Alter oder eine Mangelernährung geschwächt, nisten sich schnell Bakterien auf diesem Nährboden ein. Auch wenn Senioren sich beim Essen oder Trinken verschlucken, können Fremdkörper in die Lunge gelangen und dort eine Entzündung auslösen.

„Gerade bei Senioren verläuft die Pneumonie oft ohne typische Anzeichen wie Fieber, Husten oder eitrigen Auswurf“, erklärt Dr. med. Sven Stieglitz, Sprecher der Gruppe „Pneumologische Altersmedizin“ der DGP. Die Lungenentzündung sei dann nur schwer von einer harmloseren Bronchitis zu unterscheiden. Deshalb sei es wichtig, dass Menschen sich ab dem 60. Lebensjahr gegen Pneumokokken impfen lassen. Die Impfung schützt vor einem schweren Verlauf der Lungenentzündung – vorausgesetzt, der Schutz wird etwa alle sieben Jahre aufgefrischt. „Lungenentzündungen im Krankenhaus sind eine schwere, aber vermeidbare Komplikation“, sagt DGP-Experte Stieglitz. „Pfleger und Angehörige können während des Krankenhausaufenthalts vieles tun, um das Risiko zu verringern.“ Die folgenden fünf Maßnahmen empfehlen Experten besonders:

  • Nach der Operation sollte der Patient möglichst schnell wieder in Bewegung kommen. Angehörige können beim Umlagern, Aufsetzen oder Aufstehen helfen, sofern der Patient dazu in der Lage ist.
  • Im Alter leiden viele Menschen auch an Schluckstörungen. Patienten sollten beim Essen und Trinken aufrecht sitzen, damit ihnen das Schlucken leichter fällt.
  • Gründliche Mundhygiene verhindert, dass sich Bakterien im Hals- und Rachenbereich ansammeln.
  • Die Fenster des Krankenzimmers sollten regelmäßig zum Lüften geöffnet werden.
  • Regelmäßige Atemübungen helfen, die Atemmuskulatur wieder aufzubauen und die Lunge zu belüften. Die regelmäßige Anwendung von Atemtherapiegeräten öffnet die Bronchien und lockert den zähen Schleim. Alternativ kann der Patient einen Luftballon aufpusten oder Wattebäuschchen durch einen Strohhalm blasen.

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Umsetzung von Patientenschulung in der Praxis

Ein modernes Asthma- bzw. COPD-Management beinhaltet nicht nur eine adäquate medikamentöse Therapie, sondern auch die Einbeziehung des Patienten in die Behandlung seiner Erkrankung. Daher wird die Patientenschulung nicht nur von nationalen und internationalen Expertengremien als unverzichtbarer Bestandteil der Therapie gesehen, sondern sie wird vermehrt auch von den Patienten selbst gefordert.

Wir möchten Arztpraxen bei der Umsetzung der Schulung unterstützen.

 

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Aktualisiert: Behandlung des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC)

Die personalisierte Medizin brachte in den letzten Jahren einen großen Fortschritt in der Behandlung von bösartigen Tumoren, so auch in der Behandlung von Lungenkrebs. Personalisierte Medizin bedeutet, dass jeder Patient eine möglichst zielgenaue, individuell angepasste Behandlung seiner Erkrankung erhält. Dabei müssen zahlreiche Faktoren berücksichtig werden:

  • Ausbreitung des Tumors
  • Alter, Geschlecht, Begleiterkrankungen des Patienten und auch seine Wünsche und Vorstellungen
  • Art des Tumors und molekularbiologische Merkmale, genetische Veränderungen des Tumorgewebes
  • Vorbehandlung des Tumorleidens

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Geschrieben von Redaktion | Zuletzt bearbeitet am 20.03.2017 14:12