Page 9 - Liga-Journal für Ärzte 2012
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Aktuelles



Videos zur richtigen Inhalation nun als DVD erhältlich

Ein wichtiger Faktor für den Therapieerfolg bei inhalativ verabreich­ 
ten Medikamenten ist die richtige Anwendung der Inhalationssyste­ 
me. Die Vielfalt der Systeme mit zum Teil unterschiedlichen Anwen­ 

dungshinweisen birgt die Gefahr der fehlerhaften Anwendung. 
Zudem reicht es nicht aus, ein System einmal erklärt zu bekommen, 
um es danach über einen langen Zeitraum korrekt anzuwenden.

Seit Ende des vergangenen Jahres veröffentlicht die Deutsche 
Atemwegsliga auf ihrer Facebook­Seite und auf dem Videokanal 
YouTube Kurzvideos, in denen die richtige Inhalation Schritt für 

Schritt demonstriert wird. Dieses Angebot findet großen Anklang: 
Die Anleitungen wurden bereits über 33.000 Mal im Internet ange­ 
schaut. Dieser Service wurde nun um eine DVD mit allen Videos 

ergänzt. Die DVD für PC und Mac ist sowohl für den Arzt im Rahmen 
von Patientenschulungen eine wertvolle Hilfe, als auch für den 
Patienten, der seine Inhalationstechnik anhand der Filmsequenzen 

überprüfen kann. Jeder DVD liegt ein Heft mit Begleittexten bei. Die 
DVD ist gegen eine Schutzgebühr in der Geschäftsstelle der Atem­ 
wegsliga erhältlich.




GSK Forschungsstipendium 2012 - Learning bei Viewing

Sind Schulungsfilme geeignet, Patienten die richtige Inhalation so 
gut zu vermitteln wie in einem ärztlichen Beratungsgespräch? Dr. 
Jan Hendrik Storre von der Lungenklinik Köln­Merheim geht dieser 

Frage nach. Handhabungsfehler stellen den Behandlungserfolg der 
inhalativen Therapie von Atemwegspatienten infrage. In einer Unter­ 
suchung mit mehr als 130 COPD Patienten soll untersucht werden, ob 

durch den Einsatz von Videos oder durch die qualifizierte ärztliche 
Beratung die Inhalationstechnik von Patienten verbessert werden 
kann. Der Lernerfolg wird in einer Checkliste überprüft. Sollten sich 

die Schulungsfilme als gleichwertig zum ärztlichen Gespräch heraus­ 
stellen, wäre dieses Medium eine wertvolle Unterstützung bei der 
Beratung und Betreuung von Atemwegspatienten.
Dr. M. M. Müller, Dr. J.­H. Storre, Prof. C.­P. Criée

Für sein Projekt wurde Dr. Storre im Rahmen des diesjährigen 
Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und 
Beatmungsmedizin (DGP) das mit 10.000 dotierte GlaxoSmithKli­ 
E 
ne­Forschungsstipendium für klinische Pneumologie verliehen. Prof. 
Carl­Peter Criée, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga und Dr. 
Markus Michael Müller, Senior Medical Advisor bei GlaxoSmithKline 

gratulierten dem Stipendiaten im Rahmen der Pressekonferenz der 
Deutschen Atemwegsliga.



Ärzte in sozialen Netzwerken

Soziale Netzwerke, wie z. B. Facebook, Twitter, etc. sind aus der 

modernen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Viele große 
Konzerne, wie Mercedes­Benz oder Coca­Cola nutzen Facebook. 
Zunehmend sind nun auch medizinische Fachgesellschaften, wie die 

European Respiratory Society (ERS) oder die European Lung Found­ 
ation und viele mehr auf Facebook aktiv. Soziale Netzwerke sind 
aber auch für Ärzte interessant. Die Zahl der Facebook­Seiten von 

Kliniken und niedergelassenen Ärzten wächst ständig. Das Informa­ 
tionsangebot umfasst die Vorstellung des Praxisteams, Öffnungszei­ 
ten, besondere Services oder Urlaubsvertretungen.





Lungenzentrum Ulm, Lungen­ und Allergiezentrum 
Neuss, Kinder­ und Jugendarzt Praxis Theiß, 
Hausarzt­Zentrum Butendorf



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