Gründung der National Respiratory Coalition Germany – erster Workshop in Brüssel
Pressemitteilung DGP
Mit der Gründung der National Respiratory Coalition (NRC) Germany bündeln die DGP, die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) und die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) ab sofort ihre Kräfte auf nationaler Ebene. Gleichzeitig vernetzt sich das Bündnis mit der International Respiratory Coalition (IRC), in der nun 20 Länder vertreten sind. Beim IRC-Workshop in den vergangenen Tagen, am 5. und 6. Mai, in Brüssel wurden unter dem Motto „Turning Commitments into Action“ erste gemeinsame Schritte definiert.
„Wir haben mit den Thoraxchirurgen und den Pädiatern zunächst den Nukleus gegründet“, erklärt DGP-Generalsekretär Prof. Thomas Bahmer. Er wird es auch zukünftig sein, der für die DGP das Nationale Netzwerk ausarbeitet, Projekte definiert und Synergien sucht. „Ziel ist es, die zentralen respiratorischen Fachgesellschaften strukturiert zu vernetzen und perspektivisch weitere Partner einzubinden.“
Im Fokus stehen zunächst drei sehr konkrete Schwerpunkte: Nikotin- und Tabakprävention, Impfungen sowie Lungenkrebs-Screening. „Der Mehrwert liegt darin, vorhandene Aktivitäten zu bündeln und wenige Themen gemeinsam gezielt in den Fokus zu rücken“, so Bahmer. Auch strukturelle Fragen wie Versorgungspfade – etwa der Übergang von der Kinder- in die Erwachsenenmedizin – sollen perspektivisch adressiert werden.
Mit dem Beitritt verpflichtet sich die NRC Germany zu den Zielen des IRC-Manifests, darunter die deutliche Senkung der Sterblichkeit durch Atemwegserkrankungen. Die konkrete Umsetzung erfolgt national unterschiedlich. „Wir schauen uns an, was in anderen Ländern passiert – und prüfen, was wir auf Deutschland übertragen können“, sagt Bahmer.
Die Gründung markiert den Start eines Prozesses. Die ersten Schritte sind getan. Viele weitere werden folgen.
https://international-respiratory-coalition.org/national-projects/