Darüber informiert diese Seite

  • Informationen über Maskenarten, Maskenpflicht, Maskenreingigung
  • Studie der  Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (08.06.2020)
  • Wissenschaftliche Stellungnahme der DGP zur Maskenpflicht (18.05.2020)
  • Regelungen in den einzelnen Bundesländern
  • Atemwiderstand von Masken

 

Maskenarten, Maskenpflicht, Maskenreinigung

Informationen der Atemwegsliga: 

Information zur Maskenpflicht in leichter Sprache aus NRW: Corona-Mundschutz-Info_LEICHT

Masken tragen offenbar deutlich zur Eindämmung der Corona-Pandemie bei:

Studie der  Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (08.06.2020)
https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/11532_DEU_HTML.php

Wissenschaftliche Stellungnahme der DGP zur Maskenpflicht 

Berlin, 18.05.2020: Welche Masken geeignet sind und worauf bei der Verwendung geachtet werden sollte, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) in ihrer Stellungnahme . Die Fachgesellschaft weist darin auch darauf hin, dass Mund-Nasen-Masken ein zusätzlicher Schutz vor einer möglichen Ansteckung mit SARS-CoV-2 sind, andere Maßnahmen wie beispielsweise das Abstandhalten aber nicht ersetzen.

Regelungen in den einzelnen Bundesländern

Welche Ausnahmen gibt es? Werden Bußgelder fällig?
Hier finden Sie Links zu den Regelungen in den einzelnen Bundesländern:

Informationen zum Atemwiderstand von Masken

Die verfügbaren professionellen Masken (FFP2, FFP3, u.a.) haben einen erheblichen Atemwiderstand. D.h. es ist ein vermehrter Krafteinsatz für die Atmung erforderlich. Je nachdem wie krank der/die Pa-tient*in ist, empfinden die Betroffenen nach kurzer Zeit erhebliche Atemnot.
Die Masken beeinträchtigen die Abatmung von Kohlendioxid, da mehr Luft zwischen Nase bzw. Mund und den Bronchiolen hin- und her geatmet wird, ohne dass diese Luft am Gasaustausch teilnimmt (Erhöhung des Totraumvolumens). Der Partialdruck des Kohlendioxids (pCO2) kann ansteigen. In der Praxis werden die Betroffenen jedoch rechtzeitig die Maske absetzen. Bedrohliche Anstiege des pCO2 durch Masken sind unwahrscheinlich.

Ein chirurgischer Mundschutz bzw. eine selbst hergestellte Mund-Nasen-Bedeckung sind nicht völlig dicht, so dass ein pCO2-Anstieg bei Gesunden unwahrscheinlich ist. Dennoch können bei Patient*innen mit chronischer Atemschwäche (ventilatorischer Insuffizienz) der pCO2 und die Atemarbeit ansteigen, so dass die Bedeckung von Mund und Nase als unangenehm oder bedrohlich und subjektiv als Atemnot empfunden wird.

Geschrieben von Redaktion | Zuletzt bearbeitet am 16.06.2020 09:50