31 Jahre Deutsche Atemwegsliga e.V.

Presse


 

Die Deutsche Atemwegsliga unterstützt den Volksentscheid zum Nichtraucherschutz in Bayern


Die Gegner des Volksentscheids fahren derzeit eine massive Werbe-Kampagne gegen den Volksentscheid, die mit viel Geld zum großen Teil von der Tabakindustrie finanziert wird. Diese Kampagne, die auf Lügen und unrichtigen Aussagen aufbaut, soll Unentschlossene zu einen Nein beim Volksentscheid bewegen. Da wird von 85-90 Prozent rauchfreien Gaststätten gesprochen, mit denen die Nichtraucher eigentlich zufrieden sein sollten.
Die Zahlen stammen von KVR München, nach denen in München angeblich 89 Prozent der Gaststätten rauchfrei sein sollen. Nicht erwähnt wird allerdings, was der KVR als Gaststätten bezeichnet.
Darunter fallen z.B.: Der Getränkeausschank in Altenheimen, Bordellen, Kinos, Krankenhäusern, Möbelgeschäften, Reisebüros, Schwimmbädern, Verwaltungsgebäuden, Wettannahmestellen und anderen Einrichtungen. Wenn man diese Exoten herausrechnet, dann herrscht maximal in 72 Prozent Rauchverbot. Der KVR hat außerdem zugegeben, dass er lediglich ein Viertel der Gaststätten überprüft hat.
Der Ärztliche Arbeitkreis und Pro Rauchfrei haben eigene Untersuchungen in München und bayernweit durchgeführt.
Das Ergebnis:
600 Gaststätten wurden in München persönlich aufgesucht.
Von der 126 getränkegeprägten waren nur 7 rauchfrei, also 94 Prozent Rauchergaststätten, selbst bei den speisegeprägten gab es in 13 Prozent der Fälle erhebliche Verstöße.
Eine anschließend bayernweit gemachte telefonische Befragung ergab, dass in mindestens 35% der bayerischen Gaststätten nach wie vor geraucht wird. Die von den Medien übernommenen Zahlen (85-90 Prozent) entbehren jeder Grundlage.
Da wird auf Plakaten vom totalen Rauchverbot gesprochen, obwohl es beim Volksentscheid lediglich um rauchfreie Innenräume geht. Bei manchem Unwissenden kommen solche falsche Botschaften allerdings an. Die Begriffe von Freiheit und Toleranz werden missbraucht, um Rauchverbote als etwas gegen Freiheit gerichtetes zu bezeichnen.
Dabei hat die Freiheit dort ihre Grenzen wo andere gesundheitlich beeinträchtigt werden.
Jeder Mensch muss das Recht haben, in jede Kneipe zu gehen, ohne sich zu schädigen.
Jeder Arbeitnehmer in der Gastronomie muss das Recht haben, in jeder Gaststätte zu arbeiten, ohne sich zu schädigen.
Es darf kein Kind oder Jugendlicher in Festzelten geschädigft werden.
Hier ist auch der Staat in der Verantwortung.
Es wird ein Kneipensterben prognostiziert, obwohl das Statistische Landesamt in Bayern genau das Gegenteil ausweist und auch im Ausland aufgrund des Rauchverbots dieses Sterben nirgends eingetreten ist.
Diese einfachen, aber falschen Botschaften haben bei manchem Unentschlossenen Wirkung gezeigt, so dass eine repräsentative Umfrage der letzten Tage zum Volksentscheid ergeben hat, dass derzeit quasi eine Pattsituation zwischen Befürwortern und Gegnern existiert. Wer annimmt, dass bei einem Misserfolg des Volksentscheids die derzeitige Situation bestehen bleibt, die manche vielleicht akzeptieren könnten, täuscht sich.
In der Schublade liegen bereits 4 Vorschläge zu weiteren Lockerungen des Rauchverbots, die hin zu den früheren Regelungen vor 2007 tendieren. Zudem wäre ein Misserfolg ein fatales Signal für den Nichtraucherschutz in den anderen Bundesländern. Dort würde sich auf absehbare Zeit nichts mehr tun. Deshalb müssen in den letzten 4 Tagen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um zum Erfolg zu kommen.
 
Wenn wir alle etwas tun, haben wir die Chance zu gewinnen. 
Siehe auch Facebook mit fast 29000 Unterstützern:
 
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Wolf Hempel
Unterstützerkreis Volksentscheid

Aktionsbüro Volksentscheid Nichtraucherschutz
Sebastian Frankenberger (Sprecher des Aktionsbündnisses Volksentscheid Nichtraucherschutz)
Heuwinkel 6
94032 Passau
Tel.: 0851 / 37800
Fax: 0851 / 931192


 

Landtag lehnt Gesetz für einen echten Nichtraucherschutz ab

Wie erwartet hat der Bayerische Landtag mit der Mehrheit von CSU und FDP den Gesetzentwurf für einen „echten Nichtraucherschutz“ abgelehnt. Rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte hatten sich Ende letzten Jahres beim Volksbegehren eingetragen und so diese Abstimmung erzwungen.

Damit müssen am 4. Juli die Bürger selbst entscheiden, ob Kneipen, Gaststätten und Festzelte in Bayern konsequent rauchfrei werden. Sebastian Frankenberger, Organisator des Volksbegehrens und auch des Volksentscheids, glaubt fest an eine Mehrheit für einen echten Nichtraucherschutz. Zugleich betont er: „Wir werden jedoch nur gewinnen, wenn es uns erneut gelingt, all unsere Kräfte zu bündeln. Denn anders als beim Volksbegehren im Herbst haben wir jetzt einen finanzstarken Gegner, der von der milliardenschweren Tabaklobby unterstützt wird, von Brauereiverbänden und dem Automatenverband.“

Wirtschaftliches Interessen gegen Gesundheitsschutz

Das macht deutlich, dass es nicht nur um Freiheit oder Liberalität geht, wie die Slogans suggerieren, sondern um handfeste wirtschaftliche Interessen. Wirft man einen Blick auf die Budgets – 650.000 Euro gegenüber 70.000 Euro – wird deutlich, es wird ein Kräftemessen wie einst bei David gegen Goliath.

Frankenberger und seine Mitstreiter lassen sich davon nicht einschüchtern. „Zwar können wir nicht mithalten, wenn es um Anzeigen oder Plakatwände geht, aber dafür haben wir viele Anhänger, die sich persönlich engagieren“. So werden die bewährten Aktionsgruppen wieder eine zentrale Rolle übernehmen, unzählige Gespräche führen, Infomaterial verteilen und persönlich um ein JA beim Volksentscheid bitten. „Und dass die Tabakwirtschaft so den Rubel rollen lässt, stinkt den Leuten im wahrsten Sinne des Wortes und motiviert sie noch mehr, sich für den Nichtraucherschutz einzusetzen.“

Eckpunkte der Kampagne: Aktionsgruppen und Web 2.0.

Weiter werden das Webportal und die Facebook-Seite zentrale Elemente der Kampagne "Ja zum Nichtraucherschutz". Sie dienen der Organisation der Aktionsgruppen aber auch als Ausgangspunkt für zahlreiche Aktionen. „Auf Facebook haben wir aktuell rund 17.000 Fans, Tendenz steigend. Das Tempo dort ist rasant, wir bekommen viele wertvolle Anregungen und Unterstützung, wann immer wir darum bitten.“

Und schlussendlich hofft Frankenberger auf eine faire Auseinandersetzung und auf eine hohe Wahlbeteiligung: “Damit stärken wir die direkte Demokratie, aber vor allem erhöht eine hohe Beteiligung die Akzeptanz der Entscheidung in der Bevölkerung.“

Weitere Informationen: www.nichtraucherschutz-bayern.de


Apotheker und Ärzte vereinheitlichen Asthma-Fortbildung

Berlin, Mai 2010 – Apotheker und Ärzte vereinheitlichen die Inhalte der Zertifikatsfortbildung „Pharmazeutische Betreuung von Asthma-Patienten“ für Apotheker. Das Curriculum der Bundesapothekerkammer wurde in der aktualisierten Fassung mit der Deutschen Atemwegsliga e.V. abgestimmt. „Unsere Patienten profitieren davon, dass Ärzte und Apotheker noch enger als bisher zusammenarbeiten. Die Fortbildungsinhalte zu vereinheitlichen ist ein Meilenstein, wir werden diese konstruktive Zusammenarbeit weiter ausbauen“, so Professor Dr. Heinrich Worth, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga e.V. Seit Ende 2009 sind die Apotheker in die Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Asthma eingebunden, die Inhalte der Zertifikatsfortbildung werden jetzt daran angepasst.
Die Zertifikatsfortbildung setzt die allgemeinen Standards der aktuellen NVL Asthma und des entsprechenden Manuals zur Pharmazeutischen Betreuung um. Die Schwerpunkte liegen auf der Pharmakotherapie bei Asthma und der richtigen Inhalationstechnik. Zudem werden unter anderem die Lösung arzneimittelbezogener Probleme und die Implementierung der Pharmazeutischen Betreuung thematisiert. Die Fortbildung hat einen zeitlichen Umfang von neun Stunden und schließt mit einer Erfolgskontrolle ab. Im Anschluss muss der fortgebildete Apotheker mindestens einen Patient ein halbes Jahr lang pharmazeutisch betreuen.

Kontakt:
Dr. Ursula Sellerberg, MSc, Stellv. Pressesprecherin
Tel.: 030-4000 4134
Mail:


Neuerscheinung

Tabakentwöhnung bei COPD

Es handelt sich um eine Informationsbroschüre für rauchende Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, abgekürzt: COPD) und ihre Angehörigen. Die COPD ist durch eine chronische Bronchitis mit einer nicht mehr reversiblen Einengung der Atemwege und einer nicht mehr rückbildungsfähigen Lungenüberblähung (Lungenempysem) gekennzeichnet. Diese Patientenfassung beruht auf einer wissenschaftlich fundierten Leitlinie, die von mit der Tabakentwöhnung befassten wissenschaftlichen Fachgesellschaften und anderen Organisationen gemeinsam entwickelt wurde.
Diese Leitlinie soll Ärzten und Psychologen, die COPD-Patienten behandeln, helfen diese optimal bei der Tabakentwöhnung zu unterstützen.

Eine Leitlinie ist eine "systematisch entwickelte Entscheidungshilfe über die angemessene ärztliche Vorgehensweise bei speziellen gesundheitlichen Problemen". Das heißt, alle in dieser Leitlinie enthaltenen Aussagen sind sorgfältig aus der wissenschaftlichen Datenlage abgeleitet. Insofern stellen die Aussagen nicht nur die persönliche Meinung von Experten dar, sondern sind eine objektive Zusammenfassung des derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes. Daraus wurden zudem 11 wichtige Kernsätze formuliert, die jeweils gelb unterlegt am Ende einzelner Absätze zu finden sind.
Ziel dieser Patientenleitlinie ist es, Ihnen, sehr geehrte Patientinnen und Patienten, die für Sie wesentlichen Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Lungenerkrankungen, insbesondere der COPD, und Rauchen wissenschaftlich korrekt aber dennoch verständlich darzustellen und die Möglichkeiten aufzuzeigen, das Rauchen aufzugeben.

Gerne senden wir Ihnen ein kostenloses Exemplar zu.

 

Der Deutsche Lungentag schreibt einen Wettbewerb aus.

Gesucht wird eine deutschsprachige Umschreibung für den Begriff „Exazerbation der COPD“

Die Exazerbation der COPD tritt häufig plötzlich auf, geht mit einer deutlichen Verschlechterung der Krankheitssymptome einher und beeinträchtigt die Lebensqualität des Patienten erheblich. Sie führt zu einer vermehrten Einnahme von Medikamenten, z.B. Kortison oder zu einem Arztbesuch, ggf. ist sogar ein Eingreifen eines Notarztes oder eine Krankenhausüberweisung notwendig.
Wir rufen die Öffentlichkeit und Patienten auf, sich an unserem Wettbewerb zu beteiligen und bitten um Einsendung der Vorschläge an das Sekretariat Deutscher Lungentag.
Der Einsendeschluss ist der 15. August 2010.
Eine Jury bestehend aus je einem Vertreter der Mitglieder des Deutschen Lungentages e.V. ermittelt mit einfacher Mehrheit die Plätze 1 bis 3.
1. Preis: 1000 Euro
2. Preis:   500 Euro
3. Preis:   200 Euro
Über eine rege Beteiligung würden wir uns sehr freuen.

Prof. K. Ch. Bergmann


Änderung des Bundesmantelvertrages Ärzte (BMV-Ä) sowie Änderung des Bundesmantelvertrages Ärzte/Ersatzkassen (EKV) zur weiteren Umsetzung der La­borreform

Deutsches Ärzteblatt, Jg 105, Heft 31-32, 04.08.2008

Stellungnahme der Deutschen Atemwegsliga

Die Vergütung für die Bestimmung von allergenspezifischen Immunglobulinen in Ein­zelansätzen wurde im Rahmen der Laborreform auf Euro 33,20 pro Patient be­schränkt. Dieser Betrag entspricht der Bestimmung von vier Einzelallergenen.

Die allergologische Diagnostik wird hierdurch gerade in den komplexen Fällen erheb­lich beeinträchtigt. Die Richtigkeit einer gestellten allergologischen Diagnose ist ent­scheidend für den Erfolg einer teuren Hyposensibilisierungsbehandlung oder einer Expositionskarenz, die ebenfalls mit erheblichem finanziellem Aufwand verbunden ist.

In der Stufendiagnostik der respiratorischen Allergien - deren dritte Säule (neben der allergologischen Anamnese, Hauttestung und Provokationstestung) die Bestimmung allergenspezifischer Immunglobuline ist – reichen im Regelfall bis zu vier Allergen­bestimmungen für eine tragfähige Diagnosestellung aus. In komplizierten Fällen, die in den allergologischen Fachpraxen konzentriert vorkommen, können im Einzelfall zehn, 15 oder mehr Bestimmungen erforderlich werden. Dies ist auch der Fall bei Asthma- und Heuschnupfenpatienten mit Neurodermitis und in anderen Fällen, in denen eine zuverlässige Hauttestung nicht möglich ist, oder bei Allergenen, für die Hauttests nicht zur Verfügung stehen. Durch Herstellung standardi­sierter, oft rekombinanter Allergene hat die jetzt eingeschränkte spezifische Antikör­perbestimmung gerade in den letzten Jahren an diagnostischer Wertigkeit gewon­nen.

Wir möchten aus fachlicher Sicht auf die klaren Konsequenzen einer unvermeidba­ren Verschlechterung der Qualität der allergologischen Versorgung zu einer Zeit steigender Prävalenz von Allergien hinweisen, die die beschlossene pauschale Be­schränkung der Abrechnungsfähigkeit mit sich bringt. Gerade unsere Patienten mit komplexen Allergien werden hierunter leiden. Kosteneinsparungen hätten durch or­ganisatorische Maßnahmen ohne Beeinträchtigung der Patientenversorgung erzielt werden können. Die Einführung einer strikten Stufendiagnostik, wie zum Beispiel in der Somnologie und die Beschränkung der Indikationsstellung der Tests auf qualifi­zierte Ärzte wäre der richtige Weg um Kosteneinsparungen zu erzielen, ohne die Versorgungsqualität zu beeinträchtigen.

Physiotherapeutische Atemtherapie: Methode nach Guy Postiaux
Fortbildung des ZVK LV Bayern

Datum/Zeit:
Freitag, 16.10.2009 - 09:00 Uhr - 18:00 Uhr
Samstag, 17.10.2009 - 09:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sonntag, 18.10.2009 - 09:00 Uhr - 12:30 Uhr

Kurzbezeichnung:
Physiotherapeutische Atemtherapie: Methode nach Guy Postiaux

Thema:
Physiotherapeutische Atemtherapie geführt durch Lungenauskultation nach Guy Postiaux

In dem Kurs von Guy Postiaux wird ein neuer klinischer, methodologischer und technischer Ansatz vorgestellt, der die Behandlung der bronchopulmonalen Obstruktion (Asthma, Mukoviszidose, Bronchiolitis …) des Erwachsenen, des Kindes und des Säuglings betrifft. Die erlernten Techniken sind in Privatpraxen und Kliniken einsetzbar und liefern direkte, reale und beobachtbare Ergebnisse.

Die von ihm beschriebene spezialisierte Physiotherapeutische Atemtherapie ist das Ergebnis einer 20-jährigen Forschungstätigkeit und wurde zusammen mit Ärzten und Ingenieuren erarbeitet. Sie stützt sich auf exakte wissenschaftliche Daten.
Seit mehr als 15 Jahren ist die Methode von Guy Postiaux in ganz Europa sowie in Lateinamerika und den Vereinigten Staaten Gegenstand einer systematischen Ausbildung in zahlreichen Fachschulen und Universitäten. Sie ist einer fortdauernden Weiterentwicklung unterworfen und wird ständig durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse aktualisiert. Zum ersten Mal findet dieser Kurs auch in Deutschland statt. Der Kurs vermittelt das Rüstzeug, welches ein Physiotherapeut für die Durchführung einer wirksamen und zuverlässigen Therapie unter Berücksichtigung des Kostenaspektes und der Anforderungen der Evidence Based Medicine benötigt.

Physiotherapeutische Atemtherapie: Methode nach Guy Postiaux Fortbildung des ZVK LV BayernKomplette Beschreibung der Fortbildung

Weitere Information und Anmeldung:

Verreisen mit einer chronischen Atemwegserkrankung – Was ist dabei zu beachten?

Immer wieder stellen sich auch  Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung – sei es mit einer chronisch obstruktiven (einengenden) Bronchitis mit/ohne Lungenemphysem oder mit einem Asthma bronchiale – die Frage, kann ich trotz meiner Krankheit verreisen und wo sollte ich  am besten  hinfahren?

Der erste Teil der Antwort ist einfach. Selbstverständlich können und sollen auch Menschen mit einer chronischen Atemwegserkrankung – unabhängig davon, ob sie überhaupt noch berufstätig sind – einmal Urlaub von ihrem Zuhause machen.

Der zweite Teil der Antwort ist etwas schwieriger, den „idealen“ Ort, den man allen Betroffenen empfehlen kann, gibt es nicht. Das liegt, wie man sich leicht vorstellen kann, daran, dass jeder Patient seine ganz persönliche Atemwegserkrankung hat und dass jeder über ein sehr individuelles körperliches Leistungsvermögen verfügt. Ein Weg, den der eine z.B. beim Wandern in einem Mittelgebirge noch leicht bewältigen kann, stellt unter Umständen für einen anderen schon ein kaum noch zu bewältigendes Hindernis dar.

Während der eine auf das Reizklima an der See schwört, kommt der andere mit dem Wind und mit  den – auch im Sommer möglichen – kühlen Temperaturen gar nicht zurecht.

Ausschlaggebend für einen erholsamen und auch im wahrsten Sinne des Wortes „schönen“ Urlaub sind daher die richtige Vorbereitung und eine sorgfältige Planung. Dies gilt natürlich insbesondere dann, wenn Sie zum ersten Mal Urlaub an einem Ort machen wollen, den Sie noch  nicht kennen. Und denken Sie daran, bei Empfehlungen von gesunden Freunden oder Bekannten, manchmal sogar bei Ratschlägen von medizinischen „Fachleuten“ ist stets eine gewisse Vorsicht geboten, denn nur ein Betroffener selbst weiß, wie und bei welchen Gegebenheiten ihn seine eigene Atemnot belasten kann.

Die folgenden Hinweise in Form von Fragen sollen Ihnen helfen, den für Sie ganz persönlich „richtigen“ Urlaub zu machen. Schreiben Sie sich Ihre Antworten auf, z.B. Anschriften, Telefonnummern. Kopieren Sie Unterlagen, die Sie immer wieder brauchen können, z.B. Rezepte, Befunde, Beipackzettel.

Frage Nr. 1: Haben Sie ein Asthma bronchiale oder eine chronisch obstruktive Bronchitis?

Wenn Sie ein Asthma bronchiale haben, kommt es darauf an, ob Ihr Asthma von Allergenen geprägt wird oder nicht. Wenn Sie auf bestimmte Allergene mit asthmatischen Beschwerden reagieren, müssen Sie die Sie betreffenden Allergene am Urlaubsort – soweit vorhersehbar – meiden.

Worauf kommt es also an:

  • örtlichen Pollenflug – Kalender besorgen (Fremdenverkehrsamt)
  • Milbenbelastung soweit wie möglich ausschalten

(Bettwäsche, Matratzen – Anfrage im Hotel, am besten eigene „milbendichte“ Bezüge mitnehmen).

Wenn Sie eine chronisch obstruktive Bronchitis haben, die eventuell mit einer Überblähung der Lunge verbunden ist, kommt es vor allem darauf an, wie stabil die Erkrankung im Allgemeinen und bei Beginn der Reise ist. Wie weit sind Sie körperlich noch belastbar? In Abhängigkeit davon, spielen die örtliche Lage Ihrer Unterkunft, deren Umgebung, öffentliche Verkehrsmittel, Nichtraucher-Zimmer und Nichtraucher-Räume eine wichtige Rolle. Zur Vermeidung von Infekten ist zwingend witterungsgerechte Kleidung (schneller Wetterwechsel sowohl an der See als auch im Mittelgebirge) erforderlich.

Bei der Verwendung von Inhalationsgeräten muss deren Reinigung möglich sein. Sind Sie bereits sauerstoffpflichtig, müssen Sie auf jeden Fall vor Beginn des Urlaubs klären (Gerätehersteller, Sauerstofflieferant), ob am Reiseziel eine ausreichende Versorgung und Hilfe bei technischen Defekten gewährleistet ist. Es empfiehlt sich, mit den genannten Stellen vor Reisebeginn einmal selbst zu sprechen und nicht nur auf Auskünfte anderer zu vertrauen (Sicher ist sicher!).

 Frage Nr. 2: Welche anderen Faktoren beeinflussen Ihre ganz persönliche Atemwegserkrankung?

Kommt es z.B. zu einer akuten Atemnot, wenn im Freien oder in Räumen bestimmte „Belastungen“ bestehen, z.B. Wind, Nebel, Kälte, Luftschadstoffe, Ozon oder Rauch, Kaminfeuer, Kerzen, neue Möbel, Bodenbeläge, Tapeten? (Anfrage im Hotel wegen eventueller Innenraumbelastungen, die Sie vermeiden wollen).

Frage Nr. 3: Waren Sie schon einmal während der vorgesehenen Jahreszeit in dem geplanten Urlaubsort und wie kommen Sie dorthin?

Unterschiedliche Jahreszeiten und die damit verbundenen unterschiedlichen Wetterlagen (Temperatursturz, Heizmöglichkeiten) können gerade bei Atemwegserkrankungen erhebliche Auswirkungen haben. Übrigens da Sie Ihre eigene Leistungsfähigkeit als informierter Patient realistisch einschätzen können, fahren Sie selbstverständlich zu Ihrem Urlaubsort mit dem Verkehrsmittel, das für Sie am bequemsten, d.h. am wenigsten belastend ist (Bahn, reservierte Plätze, Gepäcktransport). Bei Fahrten mit dem eigenen Auto regelmäßig Pausen einlegen und an der frischen Luft bewegen.

Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung können grundsätzlich auch fliegen. Hinweise darüber, was bei einem Flug zu beachten ist, finden Sie in einem Informationsblatt der Deutschen Atemwegsliga e. V. mit dem Titel „Tipps für Flugreisen“.


Frage Nr. 4: Haben Sie Ihre erforderlichen Medikamente dabei (im Handgepäck!), auch in einer ausreichenden Menge?

Erforderlich sind selbstverständlich die Medikamente, die Sie regelmäßig zur Aufrechterhaltung eines stabilen Zustandes Ihrer Atemwegserkrankung einnehmen müssen. Und Sie wissen auch selbst – und Ihre Begleitperson weiß das auch – welche Wirkung die unterschiedlichen Medikamente haben. Wie Sie die Dosierung im Falle einer Verschlechterung – Sie haben das ja mit Ihrem Arzt besprochen! – selbst erhöhen können und was Sie und/oder Ihre Begleitperson bei einem akuten Atemnotanfall schon selbst tun können / müssen, bevor Sie ärztliche Hilfe (Notarzt!) anfordern.

Sie sollten aber nicht nur Ihre Medikamente immer dabei haben – auch wenn Sie an Ihrem Urlaubsort unterwegs sind - , sondern auch ein Peak-Flow Meter, damit Sie, wenn dies aus ihrer Sicht erforderlich ist, das Ausmaß der Öffnung Ihrer Atemwege selbst messen können. Falls Sie Probleme mit dem Abhusten von Schleim haben sollten, nehmen Sie auch die zur Unterstützung der Lösung des Schleims geeigneten Geräte mit.

Übrigens wenn Sie eine Allergie haben, die zu lebensbedrohlichen Reaktionen führen kann (Wespen, Bienen, Meeresfrüchte, Nüsse) haben Sie doch wohl immer (!) Ihr Notfall-Set dabei und Sie und Ihre Begleitperson wissen auch, wie  die einzelnen Medikamente einzusetzen sind. Wissen verhindert Angst!

Es empfiehlt sich, gerade bei Nahrungsmittelallergien die zu meidenden Allergene in der jeweiligen Landesprache auf einem Zettel notiert zu haben, den Sie dem Bedienungspersonal zeigen können!


Frage Nr. 5:    Wie ist die ärztliche Versorgung an Ihrem Urlaubsort?

Zuverlässige Informationen über die bestehenden ärztlichen und anderweitigen Hilfen am Urlaubsort tragen wesentlich dazu bei, dass Sie „beruhigt“ Urlaub machen können. Zögern Sie nicht, sich diese Informationen zu beschaffen.

Was sollten Sie also wissen:

  • Wo ist der nächste Arzt; wie ist er erreichbar?
  • Gibt es einen Lungenfacharzt (eigene Praxis, Krankenhaus) in der Nähe; wie ist er erreichbar?
  • Wo ist das nächste Krankenhaus; hat es eine pneumologische Ambulanz/Abteilung?
  • Können / dürfen Sie Ihren „Hausarzt“ anrufen? (Telefonnummer!).

Nehmen Sie Ihr Handy mit (einschließlich Ladegerät!), damit Sie, z.B. bei Spaziergängen oder Wanderungen, auch von unterwegs Hilfe anfordern können, z.B. ein Taxi.  Besorgen Sie sich einen Fahrplan der öffentlichen Verkehrsmittel.

Wenn Sie alle oben gegebenen Hinweise  beachten und sich entsprechend vorbereiten, dürfte trotz Ihrer chronischen Atemwegserkrankung einem  angenehmen und erholsamen Urlaub, wo immer Sie ihn auch verbringen werden, nichts mehr im Wege stehen. Gute Reise!

Dr. rer. pol. Helmut Berck
Vorsitzender  des Vorstandes, Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.

Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.
Berliner Straße 84
55276 Dienheim

Internet: patientenliga-atemwegserkrankungen.de

Aufruf zur Teilnahme an einer Studie zur Atemphysiotherapie

Die Deutsche Atemwegsliga e.V. führt in Zusammenarbeit mit der AG-Atemtherapie im Zentralverband der Physiotherapeuten / Krankengymnasten (ZVK) e.V. eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie über 6 Monate durch zum Thema:

Stellenwert der Atemphysiotherapie in der Behandlung von
COPD-Patienten mit Husten (mit und ohne Auswurf)

Studienziel:

Wirksamkeitsnachweis von Atemphysiotherapie bei COPD-Patienten mit Husten ( mit und ohne Auswurf).

Studienbeginn: 2007

Studiendesign:

drei Therapiearmen.

Gruppe A: Standardtherapie und add on Atemphysiotherapie bei Sekret- und Hustenproblemen für COPD-Patienten

Gruppe B: Standardtherapie und add on Schein-Physiotherapie

Gruppe C: Standardtherapie (usual care) ohne Physiotherapie

Teilnehmer:

n= 210 (je 70 für die Gruppen A, B und C). Die Behandlung erfolgt in circa 25 deutschen Physiotherapie-Praxen mit Schwerpunkt Atemphysiotherapie in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Pneumologen und Internisten, die im Einzugsbereich der aktiven Physiotherapeuten praktizieren.

Die Randomisierung erfolgt zentral

Primäre Zielparameter:

  • Leicester Cough Questionnaire (LCQ)
  • COPD bezogene Lebensqualität (SGRQ)
  • Zahl der Exazerbationen

Einschlusskriterien:

  • Schwere COPD (Raucheranamnese (> 10 pack-years) + FEV1/VK < 70%, FEV1 postbronchodilatatorisch < 50% Soll, ΔFEV1 nach Bronchodilatation < 15%)
  • Subjektive Beeinträchtigung durch Husten

Ausschlusskriterien:

  • Atemphysiotherapie bei COPD in letzten 6 Monaten
  • zusätzliche bedeutsame Lungenkrankheiten
  • Immobilisation
  • Herzinsuffizienz (NYHA III, IV)
  • Demenz

Intervention:

Alle drei Studiengruppen werden entsprechend den Leitlinien der Deutschen Atemwegsliga medikamentös behandelt.

  • Gruppe A erhält eine Atemphysiotherapie bei Sekret- und Hustenproblemen für COPD-Patienten mit folgender Zielsetzung: Erlernen von Selbsthilfetechniken zur Hustenvermeidung bei unproduktivem Reizhusten, zur Unterstützung der Husteneffektivität bei produktiv ineffektivem Husten und Mucusclearance bei Sekretstau.
  • Gruppe Physiotherapie B erhält eine Schein-Physiotherapie, die keine anerkannte oder vermutete Wirkung auf Husten, Sekretmobilisation und Clearance hat.
  • Gruppe C ohne Physiotherapie ist vorgesehen, um den Einfluss physiotherapeutischer Zuwendung auf Wohlbefinden und Lebensqualität der Patienten einzuschätzen.

Die Patienten der Gruppen A und B erhalten je 10 Physiotherapieeinheiten á 20 Minuten, 1 mal wöchentlich. Zusätzlich sind drei weitere Vor- bzw. Nachuntersuchungstermine vorgesehen.
Die Patienten und Ärzte sind hinsichtlich ihrer Gruppenzugehörigkeit geblindet.

Therapienormierung:

Die an der Studie teilnehmenden Physiotherapeuten wurden und werden in Wochenendkursen einheitlich geschult.

Studienkoordinator

Dr. Oliver Göhl, Klinikum Fürth MED I, Jacob-Henle-Str. 1, 90766 Fürth, Tel: 0174 / 321 40 84, email:

Sauerstoff ist lebensnotwendig

Mehr als 80 000 Menschen in der Bundesrepublik können nicht mehr ausreichend Sauerstoff aufnehmen, so dass ihr Leben zunehmend an Qualität verloren hat. Sie müssen deshalb 24 Stunden – Tag für Tag –  dieses Lebenselixier zugeführt bekommen. Diese letzte Chance heißt Sauerstoff-Langzeit-Therapie.

Ist nun die Konsequenz soziale Ausgrenzung und keine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben?

10 Jahre LOT

Vor 10 Jahren haben Ärzte und Betroffene beschlossen eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Die Gründer sahen großen Nachholbedarf bei der Information über die Sauerstoff-Langzeit-Therapie bei Betroffenen, Angehörigen und auch Ärzten.

Die Aufgabenschwerpunkte wurden wie folgt formuliert:

  • Hilfe zur Selbsthilfe durch Öffentlichkeitsarbeit und Patientenaufklärung
  • Aktive Mitarbeit der Patienten zum eigenen Nutzen
  • Zusammenarbeit mit Ärzten, Krankenkassen und Behörden
  • Einbeziehung der Betroffenen in die täglichen gesellschaftlichen Abläufe.

Die Deutsche Selbsthilfegruppe Sauerstoff-Langzeit-Therapie (LOT) e.V. startete 1997 mit 45 Mitgliedern. Die Selbsthilfegruppe hat sich bis heute als  Brücke zwischen Patienten und Medizinern etabliert. Sie ist das Bindeglied in einer sich schnell verändernden technischen, medizinischen  Welt. Aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Sauerstoff-Langzeit-Therapie versteht sich die LOT auch als Ratgeber für Gutachter, Behörden und Kostenträgern. Die wichtigste Aufgabe ist jedoch, das Leben der Patienten so positiv wie möglich zu gestalten.

Heute sind mehr als 1600 Betroffene in der LOT organisiert und engagiert.

Die Feier anlässlich des 10-jährigen Bestehens der LOT fand am 29.09.2007 im Rahmen des jährlichen Patientenkongresses mit begleitender Medizintechnikausstellung in Bad Reichenhall statt.

Die LOT in meiner Nähe

Im Internet (www.selbsthilfe-lot.de) können sich Betroffene und deren Angehörige über das Krankheitsbild informieren und hilfreiche Tipps zum Alltagsleben finden.

Im Chat und im Forum können eigene Probleme dargestellt und mit Betroffenen und auch Fachleuten diskutiert werden. Hier sind alle aufgefordert nicht nur für sich Antworten zu finden, sondern auch durch Weitergabe eigener Erfahrungen anderen zu helfen.

Schnelle und persönliche Kontaktaufnahme ist über die Serviceline 01805 970927 (14 ct/min) oder möglich.

Bundesweit hat die LOT bis heute 24 regionale Stützpunkte mit regelmäßigen Gruppentreffen und 20 Ansprechpartner, die telefonisch gerne weiterhelfen. Eine Übersicht wer, wen, wo erreichen kann, ist auf der Website zu finden. Das besondere an diesen regionalen Stützpunkten ist die Möglichkeit zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und so durch die Nähe mit anderen Betroffenen sich gegenseitig persönlich helfen zu können.

Die LOT aktiv

Die LOT richtet sich sowohl an Fachkreise als auch an Betroffene und Angehörige.

  • Um möglichst viel Ärzte zu erreichen, beteiligt sich die LOT bei Kongressen und Symposien, die sich mit dem Thema rund um „Atemwegserkrankungen“ beschäftigen, mit einem Informationsstand. Dort besteht für Ärzte und deren Mitarbeiter die Möglichkeit sich über die Aufgaben der LOT und auch die Problematik der Sauerstofftechnik zu informieren.
  • In Zusammenarbeit mit der Industrie bietet die LOT Fortbildungen an, da sich die Sauerstofftechnik stetig verändert.
  • Patientenschulungen über die Erkennung, notwendige Therapie und auch technische Besonderheiten werden regelmäßig durchgeführt.
  • Auch bei Schwierigkeiten mit Kostenträgern, Behörden und Versorgungsämtern steht die LOT den Betroffenen helfend zur Seite.
  • Einmal jährlich findet seit 1996 ein Patientenkongress statt. Neben Vorträgen haben Betroffene, Angehörige und auch teilnehmende Mediziner die Möglichkeit sich innerhalb der Industrieausstellung über die neuesten Technologien in einem noch jungen Medizinproduktemarkt zu informieren.
  • Im zwei Mal jährlich erscheinenden O2 Report werden Fachkliniken und neue Produkte vorgestellt. Praktische Tipps für den täglichen Alltag und medizinische Studien werden besprochen und Veranstaltungen angekündigt.

Alle Maßnahmen werden durch Öffentlichkeitsarbeit in Fach- und Publikumsmedien begleitet.

Die LOT und Visionen

Die LOT hat viel geleistet aber dies ist kein Grund sich auszuruhen. Sie strebt ständig Verbesserungen und Erneuerungen an.

  • Über die Notwendigkeit eines Sauerstoffpasses muss nicht mehr diskutiert werden. Letzte inhaltliche Entscheidungen müssen noch getroffen werden – dann steht der Umsetzung nichts mehr im Wege. Entscheidend ist, dass regelmäßig Daten eingetragen werden, denn nur dann erfüllt der Pass seinen Zweck, nämlich schnelle, sichere Hilfe im Notfall.
  • Mit Meinungsbildnern aus der Medizin und in engster Zusammenarbeit mit der Industrie wird 2008 spätestens 2009 ein bundesweites Symposium mit dem Thema „Der mobile Patient“ durchgeführt.
  • Um die Mobilität der Patienten zu erhöhen, ist der Aufbau eines Netzes von Sauerstofftankstellen geplant. Hierbei sollen die Industrie, Krankenhäuser und Gemeinden partnerschaftlich eingebunden werden.
  • Das bereits bestehende Bindeglied zwischen Arzt und Patient soll als stabile Brücke ausgebaut werden.

Die LOT als Partner für Betroffene, Angehörige, Industrie, der Medizin und den Medien, denn „Sauerstoff ist Leben“.

Kontaktdaten:

Geschäftsstelle:
Elke Angerer, Watzmannstr. 17, 83451 Piding Tel.: 08651/762148

 
 
 

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