<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de"><title>Aktuelles</title><subtitle>Aktuelles Atemwegsliga e.V.</subtitle><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/" /><id>http://www.atemwegsliga.de/</id><updated>2012-04-24T10:04:00+00:00</updated><generator>Contao Open Source CMS</generator><link href="http://www.atemwegsliga.de/atemwegsliga_aktuell.xml" rel="self" /><entry><title>Christiane Herzog-Preis</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Dieser Preis ist mit <strong>50.000 €</strong> dotiert und soll Forscher ansprechen, die einen Beitrag zur <strong>Mukoviszidose-Forschung </strong>leisten. Weitere Einzelheiten finden Sie unter <a href="http://muko.info/forschung/forschungsprojekte-in-deutschland/christiane-herzog-preis.html" target="_blank"><br>http://muko.info/forschung/forschungsprojekte-in-deutschland/christiane-herzog-preis.html</a></p></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/70.html" /><updated>2012-04-24T10:04:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/70.html</id><author><name>Annegret Schmidtke</name></author><link rel="enclosure" type="application/pdf" href="http://www.atemwegsliga.de/tl_files/eigene-dateien/presse/2012-Ausschreibung-Christiane-Herzog-Preis.pdf" length="33565" /></entry><entry><title>DVD &quot;Richtig inhalieren&quot;</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p class="uiStreamMessage" data-ft="{"><span class="messageBody" data-ft="{">Unsere brandneue DVD mit Videos zur richtigen Inhalation mit den 15 gängisten Inhalationsgeräten ist fertig. Die DVD läuft unter Windows und auf Macs und enthält neben den Videos erklärende Texte und ein 24-seitiges Booklet.</span></p> <p><span class="messageBody" data-ft="{">Sie kann zum Selbstkostenpreis von 4,80 € zzgl. 3 € Versandkosten ab sofort bei der Geschäftsstelle der Atemwegsliga bestellt werden.</span></p> <p><span class="messageBody" data-ft="{"><a href="mailto:kontakt@atemwegsliga.de">kontakt@atemwegsliga.de</a><br></span></p></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/65.html" /><updated>2012-03-20T10:25:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/65.html</id><author><name>Annegret Schmidtke</name></author><link rel="enclosure" type="image/jpeg" href="http://www.atemwegsliga.de/tl_files/eigene-dateien/fotos/DVD_Label-klein.jpg" length="578516" /></entry><entry><title>Weltspirometrietag 2012</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Der <a href="http://www.lungentag.de/der-lungentag/blog/" target="_blank">Weltspirometrietag </a>am 27. Juni 2012 steht anlässlich der Olympiade in London unter dem Motto „Join the race for healthy lungs". Der Deutsche Lungentag e.V. schließt sich dieser weltweiten Aktion an Bitte merken Sie sich diesen Termin schon vor:</p> <h4>Termin: 27. Juni bis 30. Juni 2012</h4> <h4>Motto: Lungenolympiade</h4></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/63.html" /><updated>2012-02-03T08:51:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/63.html</id><author><name>Annegret Schmidtke</name></author></entry><entry><title>Lungenärzte warnen vor dem Konsum von E‐Zigaretten</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Aus Sicht der Lungenheilkunde kann für die E‐Zigarette keine gesundheitliche Unbedenklichkeit ausgesprochen werden – im Gegenteil: Neueste Studienergebnisse zeigen, dass der Konsum von E‐Zigaretten schädliche Auswirkungen auf die Atemwege hat.<br>In einer kontrollierten Studie, die gerade online in der angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift CHEST veröffentlicht wurde, haben 30 Raucher über 5 Minuten aus einer E‐Zigarette inhaliert. Dabei stellte sich heraus, dass es dadurch im Gegensatz zu der Kontrollgruppe zu einer sofortigen signifikanten Zunahme einer Atemwegseinengung kam, gemessen mit dem empfindlichen Verfahren der Impulsoszillometrie (IOS). Außerdem zeigte sich ein Abfall der ausgeatmeten Konzentration von Stickoxid (FeNO), einem Marker für die Entzündung der Bronchien.<br>Damit wird erstmals der bereits vermutete schädliche Effekt von E‐Zigaretten auf die Atmungsorgane nachgewiesen, wofür die Autoren in erster Linie Propylenglykol, aber auch andere Substanzen in den eingeatmeten Dämpfen verantwortlich machen.<br>Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) weist darauf hin, dass bereits frühere Studien Hinweise erbracht hatten, dass Propylenglykol die Atemwege reizt.<br>Die DGP warnt deshalb nachdrücklich, vor dem Konsum von E‐Zigaretten, zumal Studien zum Langzeiteffekt bei wiederholtem Gebrauch der E‐Zigarette noch ausstehen und auch die Reproduktionstoxizität von Propylenglykol noch nicht hinreichend untersucht wurde.<br><br>Unabhängig von den gesundheitlichen Folgen, hält die Fachgesellschaft auch den anzunehmenden Nachahmungseffekt für Kinder und Jugendliche für bedenklich.<br>Ausführliche Informationen zu Themen der Lungenheilkunde finden Interessierte und Betroffene unter www.lungenaerzte‐im‐netz.de.<br>Quelle: Vardavas CI et al. Acute pulmonary effects of using an e‐cigarette_ impact on respiratory flow resistance, impedance and exhaled nitric oxide. Chest; prepublished online December 22, 2011; DOI 10.1378/chest.11‐2443 Anmerkung des Studienautors: Leider ist im Abstract der Studie ein Tippfehler aufgetreten. Die Untersuchungsgruppe bestand aus Rauchern (s. Originalstudie), nicht wie es fälschlicherweise im Abstract steht aus "healthy non smokers".<br><br>Als Ansprechpartner für ein evtl. Interview steht Ihnen Herr Prof. Michael Pfeifer, Generalsekretär der DGP und Chefarzt am Klinikum Donaustauf zur Verfügung. Sie erreichen ihn unter der Telefon‐Nummer: 09403‐80215</p></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/61.html" /><updated>2012-02-02T10:23:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/61.html</id><author><name>Annegret Schmidtke</name></author></entry><entry><title>Haben Sie Ihre COPD im Griff?</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>COPD-Assessment-Test (CAT):<br><br>Mit diesem Fragebogentest, einige werden ihn aus der Praxis oder von einem Rehaaufenthalt bereits kennen, steht seit einiger Zeit ein Test zur Verfügung, der die Auswirkungen der Krankheit auf das Leben zeigen kann und zur Verlaufskontrolle gedacht ist.<br>Es sind nur acht Punkte. Pro Item werden 0 bis 5 Punkte vergeben, wobei hohe Werte eine hohe Krankheitsbelastung anzeigen.<br><br>Dr. Berck von der Patientenliga Atemwegserkrankungen hat sich in einem Artikel ebenfalls damit auseinandergesetzt: <a href="http://www.patientenliga-atemwegserkrankungen.de/copd-diagnose-therapie/assessment-test.html" target="_blank">weitere Informationen</a></p> <p><span style="font-size: 14px;"><strong><a href="http://www.atemwegsliga.de/copd-assessment-test.html">zum Test</a></strong></span><br><br></p></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/60.html" /><updated>2012-01-31T13:52:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/60.html</id><author><name>Annegret Schmidtke</name></author></entry><entry><title>Ist Ihr Asthma richtig eingestellt?</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><br>Der Asthma-Kontroll-Test ist ein EINFACHER TEST für Asthmatiker über 12 Jahre. Der Test umfasst fünf Fragen.<br>Das Resultat hilft Ihnen, herauszufinden, wie gut Ihr Asthma kontrolliert ist.<br><br>Es könnte hilfreich sein, Ihren erreichten ACT-Punktewert mit Ihrem Arzt zu besprechen. Wiederholen Sie den Asthma-Kontroll-Test zu verschiedenen Zeiten im Verlauf des Jahres.<br><br>Asthma ist eine Erkrankung, die bei etwa 7-8% der Bevölkerung auftritt. Asthma ist eine gut behandelbare Erkrankung, die aber unbehandelt eine große Einschränkung der Lebensqualität zur Folge haben kann. Die Bestimmung des Grades der erreichten Asthma-Kontrolle ein wichtiger Faktor bei der Therapieentscheidung ist. Der Asthma-Kontroll-Test wurde von Asthmaspezialisten entwickelt und schon an Hunderten von Asthmatikern getestet. Der ACT hilft Asthmatikern und Ärzten, über die erreichte Punktzahl den Erfolg der Asthmatherapie zu bestimmen.</p> <p>Zum <a href="http://www.atemwegsliga.de/asthmakontrolltest.html">online-Test</a></p></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/58.html" /><updated>2012-01-20T07:17:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/58.html</id><author><name>Annegret Schmidtke</name></author></entry><entry><title>Urlaub im Gebirge</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Ein neuer, gemeinsamer Flyer der Deutschen Atemwegsliga e.V. und der Deutschen Lungenstiftung e.V. gibt Auskunft darüber, bei welchen Erkrankungen ein Urlaub im Gebirge empfohlen wird, was bei der Urlaubsplanung zu beachten ist und wer auf einen Urlaub im Hochgebirge lieber verzichten sollte.</p> <p><a href="http://www.atemwegsliga.de/tl_files/eigene-dateien/informationsmaterial/F-Gebirge 2011.pdf">Mehr Informationen</a></p></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/46.html" /><updated>2011-08-08T07:25:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/46.html</id><author><name>Uta Butt</name></author></entry><entry><title>Neu: Flyer pneumologische Rehabilitation</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Wann ist Rehabilitation notwendig? Was passiert in der Reha? Welcher Kostenträger ist wann für die Raha zuständig?</p> <p>Antworten auf diese Fragen finden Sie hier: <a href="http://www.atemwegsliga.de/tl_files/eigene-dateien/informationsmaterial/24-Reha-neu 2010.pdf">&nbsp;pneumologische Rehabilitation</a></p></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/23.html" /><updated>2010-12-13T10:29:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/23.html</id><author><name>Uta Butt</name></author></entry><entry><title>Feinstaub – kleine Partikel mit großer Wirkung</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Die Europäische Union hat den Wert für die zulässige Feinstaubbelastung in der Luft auf 50 μg/m3 festgelegt. Ein Grenzwert, der in vielen Deutschen Regionen und Städten erheblich überschritten wird.</span></p> <p>Als Feinstaub bezeichnet man ein komplexes atmosphärisches Gemisch aus sehr kleinen festen und flüssigen Teilchen. Wichtigste Bestandteile des Feinstaubs sind Sulfat, Nitrate, Ammoniak, Natriumchlorid, Kohlenstoff, Mineralstaub und Wasser. Die einzelnen Partikel unterscheiden sich stark hinsichtlich ihrer Größe, Form, Farbe, chemischen Zusammensetzung, physikalischen Eigenschaften sowie ihrer Herkunft und Entstehung.</p> <p>Die Partikelgröße des Feinstaubs bestimmt dessen Verweildauer in der Atmosphäre. Während eher grobkörnige Partikel (PM10 – aerodynamischer Durchmesser unter 10 µm) binnen Stunden durch Ablagerung und Niederschlag aus der Atmosphäre verschwinden, verweilen feinere und allerfeinste Partikel (PM2.5– aerodynamischer Durchmesser unter 2,5 µm) Tage und Wochen in ihr und werden folglich über weite Strecken transportiert.&nbsp;</p> <h3>Entstehung und Vorkommen von Feinstaub</h3> <p>Es werden primäre und sekundäre Feinstaub-Partikel unterschieden. Erstere entstehen infolge natürlicher, aber auch zunehmend anthropogener Prozesse, z. B. durch Ausstoß aus Verbrennungsmotoren, Verfeuerung von Festbrennstoffen, verschiedene industrielle Prozesse, Abnutzung von Straßenbelägen, Abrieb von Bremsen und Reifen und Tunnel- und Grubenarbeiten. Sie werden direkt an die Atmosphäre abgegeben. Sekundäre Feinstaub-Partikel entstehen durch luftchemische Prozesse aus gasförmig emittierten Vorläufersubstanzen (z. B. Ammoniak, Schwefeldioxid, Stickstoffoxide). Sie zählen überwiegend zu den feinsten Partikeln.</p> <p>Nach Schätzungen des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) geht etwa die Hälfte des gesamten Feinstaubs auf das Konto des Straßenverkehrs. Für die Grundbelastung der Luft soll vor allem die Industrie verantwortlich sein. Darüber hinaus existieren Stäube aus diffusen, also nicht eindeutig benennbaren Quellen, z. B. aus Schredderanlagen für Metalle oder Baumaterialien oder aus dem Tagebau. Weiterhin entsteht Feinstaub auch in Innenräumen. Die Belastung kann hier unter bestimmten Umständen sogar höher sein als an viel befahrenen Straßen. Als Hauptverursacher werden Zigarettenrauch, Koch- und Bratdünste und Feinstaubausstoß aus Staubsaugerfiltern genannt. Zudem erfolgt ein Eintragen des Feinstaubs aus der Außenumgebung in die Wohnräume sehr leicht beim Lüften der Wohnung. &nbsp;</p> <p>Die Feinstaubkonzentration ist in Ballungszentren und dort an Hauptverkehrsadern besonders hoch. Hier können sich überregionale Hintergrundbelastungen, Staubteilchen aus Heizungen und aus Industriebetrieben mit den verkehrsspezifischen Emissionen zu so genannten Hot Spots verdichten.</p> <h3>Wie gelangt Feinstaub in den menschlichen Körper?</h3> <p>Aufgrund der geringen Größe der Teilchen gelangen bereits die grobkörnigeren Partikel (PM10) mit der Atemluft in obere Atemwege und Bronchien des Menschen, während feinere und feinste Partikel (PM2.5) tiefer eindringen und die Lungenbläschen erreichen. Die kleinsten, so genannten ultrafeinen Teilchen, die in den Alveolen deponiert werden, können von Epithelzellen aufgenommen und bis ins Bindegewebe, in die Lymphknoten und in die Blutbahn vordringen.</p> <p>Neben Größe und Form der Partikel bestimmt das Atemmuster, wo Partikel abgeschieden werden. Bei schnellen Atemzügen werden die Teilchen im Wesentlichen in Mund- und Rachenraum sowie den großen Bronchien abgeschieden, bei langsamen, tiefen Atemzügen gelangen Partikel in die Lunge bis zu den Alveolen. Die aufgenommenen Feinstaubpartikel treffen im menschlichen Körper auf andere Zelltypen und können Reaktionen auslösen. Generell lässt sich sagen: Je mehr Körperzellen mit einem Feinstaubpartikel interagieren, desto mehr Schaden können die Partikel insgesamt anrichten.</p> <h3>Welche Gefahren gehen von Feinstaub aus?&nbsp;</h3> <p>Aus der 2004 abgeschlossenen Datenauswertung des Europäischen WHO-Zentrums für Umwelt und Gesundheit, Bonn, geht hervor, dass Feinstaub generell für Kleinkinder von unter einem Jahr das Atemtodrisiko erhöht und sich negativ auf die Entwicklung der Lunge auswirkt. Weiterhin verursacht Feinstaub Husten und Bronchitis und verschlimmert Asthma. Darüber hinaus steigt mit erhöhten Feinstaubkonzentrationen generell das Risiko für Akuteinweisungen in Kliniken aufgrund von Herz-Kreislauf- und Atemwegsbeschwerden. &nbsp;</p> <p>Die Bonner Studie nennt weiterhin verschiedene Krankheitsbilder, die mit einer vor allem kurzzeitigen Feinstaubbelastung verbunden sind: Entzündungsreaktionen der Lunge, Atemwegsbeschwerden, negative Auswirkungen auf Herz und Kreislauf und ein Anstieg des Medikamentenverbrauchs, von Krankenhausaufnahmen und der Sterblichkeit. Zu den Folgen einer langfristigen Belastung zählen häufige Erkrankungen der unteren Atemwege einschließlich einer chronischen Schädigung der Lunge, sowie eine verschlechterte Lungenfunktion bei Kindern und Erwachsenen und eine verkürzte Lebenserwartung hauptsächlich durch Herz-Lungen-Erkrankungen und wahrscheinlich auch aufgrund von Krebs.</p> <p>Die amerikanische Umweltbehörde EPA hat im gleichen Jahr ebenfalls eine umfassende Bewertung von Feinstäuben vorgelegt, in die epidemiologische Studien zur Kurzzeitexposition und toxikologische Studien einflossen und ähnliche Ergebnisse ermittelt wurden. Es wurden erhöhte Mortalitätsraten, vermehrte Krankenhausaufnahmen und Arztbesuche wegen Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen bis hin zu Veränderungen des Herzrhythmus’, des EKGs sowie anderer Funktionsparameter des Herz-Kreislauf-Systems und der Atemwege als Kurzzeiteffekte festgestellt. Langzeitexposition gegenüber Feinstaub verursacht in dieser Studie einen Anstieg der Sterblichkeit aufgrund kardiopulmonalen Ursachen und Lungenkrebs. Der Verminderung der Lebenserwartung in der Bevölkerung kann dabei die Größenordnung eines Jahres erreichen.</p> <h3>Wer ist besonders gefährdet?</h3> <p>Ältere Erwachsene und Kinder gelten als besonders empfindliche Gruppen. Neuere Studien weisen zudem darauf hin, dass es genetisch prädisponierte Bevölkerungsgruppen geben könnte, die auf Feinstaubbelastungen stärker reagieren.</p> <p>Weiterhin sind stärker exponierte Personen, z. B. Menschen, die an stark befahrenen Straßen oder in Nähe anderer Feinstaubquellen leben, von deren Wirkungen eher betroffen als andere. Möglicherweise erhöht diese chronische Feinstaubexposition sogar die Empfindlichkeit gegenüber akuten Veränderungen in der Feinstaubbelastung.</p> <p>In keiner epidemiologischen Studie zu Feinstaub konnte bisher eine Konzentrationsgrenze festgestellt werden, unterhalb derer die Feinstaubbelastung der Umwelt keine gesundheitlichen Auswirkungen hätte. In der Praxis der Grenzwertfestsetzung geht man derzeit von einer linearen Expositions-Wirkungs-Beziehung aus.</p> <h3>Quellenangaben</h3> <ol> <li>Weltgesundheitsorganisation – Regionalbüro für Europa, Pressemitteilung EURO/08/05, Berlin, Kopenhagen, Rom, 14. April 2005</li> <li>Faktenblatt EURO/04/05, Berlin, Kopenhagen, Rom, 14. April 2005</li> <li>Feinstaub – Magazin des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)</li> <li>GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (2005) / Flugs – Fachinformationsdienst Lebenswissenschaften, Umwelt und Gesundheit, Ulrike Koller: Feinstaub – kleine Partikel mit großer Wirkung</li> <li>Westdeutscher Rundfunk – Themen Gesundheit, 30. und 31.03.05, Holger Schwesinger und Christoph Wanko (www.wdr.de)</li> </ol></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/feinstaub-kleine-partikel-mit-grosser-wirkung.html" /><updated>2010-11-29T11:00:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/feinstaub-kleine-partikel-mit-grosser-wirkung.html</id><author><name>Michael Lämmlein</name></author></entry><entry><title>„Ich möchte umziehen. Was können Sie mir empfehlen?“,</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">das werden wir oft gefragt.</span></p> <p>Die Frage klingt einfach, die Antwort ist es nicht. Es gibt Patienten, die sich an der See wohl fühlen, anderen geht es in den Bergen besser als zuhause.</p> <p>Aber: Urlaub und „Wohnen“ sind zwei verschiedene Dinge.<br />Zum einen ist das Klima zu verschiedenen Jahreszeiten auch am Wunsch-Wohnort unterschiedlich. Die Frage ist also: „Kennen Sie das Klima am potentiellen neuen Wohnort zu allen Jahreszeiten?“<br />Zum anderen spielt das soziale Umfeld eine große Rolle. Was ist mit Freunden und Verwandten? Wer kommt auch nach einigen Monaten noch zu Besuch? Ist es möglich am neuen Wohnort tragfähige Kontakte aufzubauen oder droht Vereinsamung?</p> <p>All diese Dinge gilt es abzuwägen.<br /><br />Die Berge:<br />Viele Orte werben -völlig korrekt- mit der „guten Luft“. In Davos beispielsweise gibt es keine Hausstaubmilben. Der Ort liegt ca. 1.600 m hoch. Das kann gut für Asthmapatienten sein.<br />Aber: In dieser Höhe beträgt der Luftdruck nur noch 620 mmHG, ist also etwa 20% niedriger als auf Meereshöhe. Für Patienten, die bereits in Ruhe Luftnot haben, ist dies in aller Regel ungünstig. Höhenlagen über 1.000m sind z.B. für die meisten COPD-Patienten nicht zu empfehlen.<br /><br />Die Nordsee:<br />Gut ist der hohe Luftdruck auf Meereshöhe (etwa 760 mmHG). Da der Wind meist von der See her weht, ist die Luftfeuchtigkeit hoch und die Luft ist pollen- und schadstoffarm. Allerdings machen sich diese Effekte nur in unmittelbarer Küstennähe bemerkbar. Bereits wenige Kilometer landeinwärts sind die Effekte kaum noch nachweisbar.<br /><br />Sichere Daten, ob sich ein Wohnortwechsel positiv auf den Gesundheitszustand auswirkt, gibt es nicht. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Luftqualität in den allermeisten Regionen Deutschlands deutlich verbessert.<br />Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens in geschlossenen Räumen verbringen.<br />Ein Wohnortwechsel aus gesundheitlichen Gründen muss deshalb sorgfältig abgewogen werden.</p></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/ich-moechte-umziehen-was-koennen-sie-mir-empfehlen.html" /><updated>2010-10-28T06:08:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/ich-moechte-umziehen-was-koennen-sie-mir-empfehlen.html</id><author><name>Michael Lämmlein</name></author></entry><entry><title>Physiotherapie in der Pneumologie</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Für die medikamentöse und/oder apparative Behandlung der wichtigsten Atemwegs- und Lungenerkrankungen steht dem Arzt eine Reihe evidenz- oder zumindest konsensus-basierter Leitlinien und Positionspapiere zur Verfügung. Zwischen Theorie und Praxis klafft jedoch eine große Lücke: Die etablierte und auch von den Krankenkassen als erstattungsfähig anerkannte, in Kliniken, Physiotherapie-Praxen und Rehabilitationseinrichtungen umfassend praktizierte und unverzichtbare Physiotherapie der Erkrankungen der Atmungsorgane findet in den Leitlinien nur am Rande - wenn überhaupt - Erwähnung. Dabei ist die Physiotherapie bei der Behandlung einer Vielzahl von Atemwegserkrankungen unverzichtbar, z.B.&nbsp;</span></p> <ul> <li>nach Operationen, um Lungenentzündungen vorzubeugen,</li> <li>für die Behandlung von Erkrankungen der Muskeln und des Skeletts des Brustkorbs.</li> <li>Für einige wenige Erkrankungen stellt die Physiotherapie die wichtigste Therapiemöglichkeit dar (z.B. vocal cord dysfunction, Hyperventilationstetanie).</li> </ul> <p>Vor diesem Hintergrund entstand in enger Zusammenarbeit der Deutschen Atemwegsliga mit der Arbeitsgemeinschaft Atemtherapie im Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten e. V. (ZVK) die „Empfehlung zur physiotherapeutischen Atemtherapie“. Die Empfehlung listet erstmals Indikationen für die Physiotherapie bei Atemwegserkrankungen, geeignete physiotherapeutische Techniken bzw. Maßnahmen sowie wahrscheinliche Wirkmechanismen auf. Die Empfehlung ist ein erster Versuch zur Standardisierung physiotherapeutischer Maßnahmen bei der Behandlung von Atemwegs- und Lungenerkrankungen Erkrankungen.<br /><br />Im Gegensatz zur gängigen Vorgehensweise, bei der sich die Therapie aus der Diagnose ergibt, werden die physiotherapeutischen Behandlungsziele in der Empfehlung auf der Grundlage der funktionellen Störungen der Patienten formuliert. Den Behandlungszielen werden Beispiele geeigneter Behandlungstechniken unter Angabe der wahrscheinlichen Wirkmechanismen zugeordnet. Die tabellarische Darstellung dieser Zusammenhänge dient der Übersichtlichkeit und ermöglicht dem Leser in Kombination mit dem umfangreichen Glossar physiotherapeutischer Fachbegriffe einen schnellen Einstieg in die Thematik.</p> <p>Die Empfehlung richtet sich in erster Linie an Ärzte. Und Physiotherapeuten.<br />Sabine Weise, Peter Kardos, Dorothea Pfeiffer-Kascha, Heinrich Worth<br />Empfehlungen der Deutschen Atemwegsliga:<br />Empfehlungen zur physiotherapeutischen Atemtherapie<br />Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle, München – Orlando<br />ISBN 3-87185-383-6</p></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/physiotherapie-in-der-pneumologie.html" /><updated>2010-10-28T06:08:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/physiotherapie-in-der-pneumologie.html</id><author><name>Michael Lämmlein</name></author></entry><entry><title>Reisen mit Sauerstoff</title><content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><span style="font-weight: normal; font-size: 12px;">Flugreisen sind nach guter Planung und Vorbereitung auch für Patienten unter Langzeitsauerstofftherapie möglich.</span></p> <p>Auf der Homepage der ELF (European Lung Foundation) finden Sie eine gut recherchierte Übersicht über die Angebote europäischer Fluggesellschaften zur Versorgung mit Sauerstoff bzw. zur Mitnahme eigenen Sauerstoffs in englischer Sprache.<br /><br /><a href="http://www.european-lung-foundation.org/index.php?id=4059">http://www.european-lung-foundation.org/index.php?id=4059</a></p></div></content><link rel="alternate" href="http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/reisen-mit-sauerstoff.html" /><updated>2010-10-28T06:07:00+00:00</updated><id>http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/reisen-mit-sauerstoff.html</id><author><name>Michael Lämmlein</name></author></entry></feed>
